Bonn - Die Deutsche Post
hat im Geschäftsjahr 2004 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Das operative Ergebnis (EBITA) lag
mit 3,35 Milliarden Euro um 12,5 Prozent über dem Vorjahreswert, wie der Konzern am Dienstag in Bonn mitteilte.
Der Konzerngewinn lag mit rund 1,59 Milliarden Euro um 21,3 Prozent höher als 2003. Der Umsatz wuchs um 7,9 Prozent auf 43,17 Milliarden Euro. Für die Aktionäre stellte die Post eine von 0,44 auf 0,50 Euro angehobene Dividende in Aussicht.
Während der Umsatz im Rahmen der Markterwartung ausfiel, verdiente der gemessen am Umsatz weltgrößte Logistiker besser als von Analysten erwartet. Der EBITA-Gewinn übertraf mit 3,35 Milliarden Euro die Erwartungen der Experten. Auch der Nettogewinn lag mit 1,59 Milliarden Euro über den prognostizierten 1,33 bis 1,4 Milliarden Euro. Den Umsatz hatten die acht befragten Analysten zwischen 42,86 und 44,62 Milliarden Euro gesehen.
Niedrige Steuerquote
Der Nettogewinn habe die Markterwartung übertroffen, weil die Steuerquote mit 20 Prozent unerwartet gering ausgefallen sei, sagte eine Analystin. Insgesamt seien die ersten Kennzahlen erwartungsgemäß ausgefallen, weil mit einem leichten Übertreffen der Marktprognosen zu rechnen gewesen sei.
Wie die Post weiter mitteilte, hätten alle Unternehmensbereiche ihre Ergebnisziele erreicht und die vergleichbaren Vorjahresergebnisse übertroffen. Auch der mitten in der Restrukturierung steckende Express-Bereich "Americas" habe das erwartete Ergebnis erzielt, teilte die Post ohne weitere Details mit. Der Ergebnisbeitrag des STAR-Programms habe Ende 2004 akkumuliert über dem avisierten Mindestumfang von 800 Millionen Euro gelegen, bestätigte die Post bisherige Aussagen. Detaillierte Zahlen will die Post am 22. März vorlegen.
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