Dallas/Burlington - Die traditionsreiche US-Fernbus-Gesellschaft Greyhound wird vom kanadischen Transportkonzern Laidlaw übernommen. Laidlaw will etwa 650 Millionen US-Dollar (1,05 Milliarden Mark) für die 85 Jahre alte Greyhound Lines Inc. mit Sitz in Dallas zahlen. Damit sollen auch die Schulden des US-Unternehmens gedeckt sein. Laidlaw ist das größte nordamerikanische Krankentransport-, Schulbus- und Nahverkehrs-Unternehmen.
Greyhound geriet Ende der achtziger Jahre aufgrund starker Konkurrenz durch den Luftverkehr in Schwierigkeiten. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen vier Jahren unter seinem Konzernchef Craig Lentzsch wieder gefangen. Lentzsch soll deshalb auch in Zukunft die gesamten Greyhound-Gechäfte von Dallas aus führen. Greyhound wird es im Geschäftsjahr 1999 auf einen Umsatz von etwa 900 Millionen Dollar (etwa 1,4 Milliarden Mark) bringen. Das Unternehmen fährt in täglich rund 18.000 Fahrten insgesamt 2600 amerikanische Städte und Gemeinden an.
© manager magazin Online 1998
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH