Der gelernte Jurist Carl Freiherr von Gablenz gründet in Wiesbaden die Cargolifter AG. Unternehmensziele sind "Entwicklung, Bau, Betrieb und Vermarktung von Großluftschiffen zum weltweiten Transport großer und schwerer Güter".
Geplant ist der Bau eines gigantischen Luftschiffs namens Cargolifter (CL) 160, das Lasten bis zu 160 Tonnen fortbewegen soll. Diese Idee stößt nicht überall auf Zustimmung, viele Fachleute halten diese Idee für nicht realisierbar.
Mai 1998: Symbolischer Spatenstich für die Werfthalle auf einem ehemaligen sowjetischen Militärflugplatz im brandenburgischen Brand.
Dezember 1998: Die Grundlagenplanung ist abgeschlossen. Mit 260 Metern Länge, 82 Metern Höhe und einem Durchmesser von 65 Meter soll der CL 160 noch größer werden als ursprünglich geplant.
Januar 1999: Der Bund und das Land Brandenburg gewähren eine Bürgschaft. Wunschtermin für den Jungfernflug ist der Sommer 2001.
Oktober 1999: Das 32 Meter lange Experimental-Luftschiff "Joey" hebt zum Erstflug ab.
Januar 2000: Cargolifter verlegt den Firmensitz nach Berlin.
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Insgesamt wurden bei dem IPO 6,23 Millionen Aktien platziert. Dabei werden 270 Millionen Euro eingenommen. Das Emissionskonsortium bestand aus fünf Banken: Commerzbank (Konsortialführer), Bayerische Landesbank, Hauck & Aufhäuser, Schroder Salomon Smith Barney und Kling, Jelko.
November 2000: Die riesige Werfthalle in Brand wird eröffnet.
Januar 2001: Der europäische Flugzeugkonzern Airbus gibt Cargolifter einen Korb. Die Entwicklung des CL 160 verzögert sich.
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