Dienstag, 31. Mai 2016

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Achtung Baustelle Abgründe unter Pitchpine-Boden - die sieben Altbauten-Fallen

Leichter Sanierungsstau? So kann diese euphemistische Formulierung in der Praxis enden

Pitchpine-Boden, große Fenster, hohe Decken - so lesen sich die Immobilienzeigen, die vielen potentiellen Immobilienkäufern den Mund wässrig machen. Und freilich können Altbauten tatsächlich in Stein und Stuck gehauener Charme sein. Trotzdem ist die wohl teuerste Anschaffung im Leben der meisten Menschen nicht ohne Risiken. Und das ganz abseits von Fragen wie der Lage oder der Marktentwicklung.

Denn Altbau bedeutet in aller Regel auch alte Substanz. Alte Steine, alter Mörtel und so weiter. Eben alte Substanz, die gegebenenfalls erneuert werden muss. Und das kann teuer werden.

"Von privaten Investoren wird der Sanierungsbedarf - und damit die Dauer, der Aufwand und die Kosten - häufig stark unterschätzt", sagt Corvin Tolle, geschäftsführender Gesellschafter bei Rohrer Immobilien in Berlin. "Institutionelle Investoren, die mehrere Einheiten kaufen, bringen meist mehr Erfahrung mit."

Erfahrung auch mit Blick auf die Kosten. Denn die lassen sich nicht pauschalieren, sondern sind immer abhängig vom Schaden beziehungsweise den Maßnahmen, die durchgeführt werden müssen.

Gefragt bleiben Altbauten trotzdem, ist sich Tolle sicher. Deren Pluspunkte: Sie liegen häufig in attraktiven und gewachsenen Innenstadtlagen, sind gut angebunden und bieten mehr Flair bieten als ein Neubaugebiet "auf der grünen Wiese", so der Immobilienexperte. Allerdings sollten Käufer die sieben größten Baustellen und Kostenrisiken von Altbauten im Blick haben: Hier sind sie.

Newsletter von Arne Gottschalck

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