Freitag, 22. März 2019

Maßnahmen für den Börsengang So macht Uber sich für einen Softbank-Einstieg bereit

Der Einfluss von Uber-Gründer Travis Kalanick im Verwaltungsrat wird zurückgedrängt

2. Teil: Uber kommt nicht zur Ruhe

Sollte Kalanick an die Firmenspitze zurückkehren, dürfte Benchmark Anteile verkaufen. Der Investor hatte den umstrittenen Gründer wegen der jüngsten Erweiterung des Verwaltungsrates verklagt. Sollte der Softbank-Einstieg durchgehen, will Benchmark die Klage den Berichten zufolge aber fallenlassen.

Auch wenn im Verwaltungsrat alles auf einen Waffenstillstand hindeutet, kommt Uber nicht zur Ruhe. Der frühe Investor Shervin Pishewar kündigte umgehend eine Klage gegen die Beschlüsse des Gremiums an, weil sie Aktionäre benachteiligten.

Der neue Uber-Chef Dara Khosrowshahi verhandelte zudem am Dienstag mit den Behörden in London, um das drohende Aus für den Fahrdienstvermittler in der britischen Hauptstadt noch abzuwenden. Die Nahverkehrsbehörde wirft Uber verantwortungsloses Handeln vor allem beim Umgang mit Straftaten und der medizinischen Prüfung seiner Fahrer vor. Sie will deshalb die Ende September ausgelaufene Lizenz nicht verlängern.

Uber dürfte für die Dauer des Berufungsverfahrens noch in London weiterfahren. Khosrowshahi hatte Entgegenkommen signalisiert. Nach dem Treffen hieß es, das Gespräch sei konstruktiv gewesen. Uber hoffe auf eine Fortsetzung des Dialogs in den kommenden Wochen.

brt/dpa

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