Montag, 20. August 2018

Rocket Internet schließt Aktienrückkaufprogramm Ziel nicht ganz erreicht

Rocket Internet:

Die Start-up-Schmiede Rocket Internet hat ein Mitte April angekündigtes Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen. Es seien bis Ablauf der Frist 9,725 Millionen Aktien angedient worden, teilte das Unternehmen mit. Die Rückkäufe würden voraussichtlich zwischen dem 9. und dem 14. Mai vollzogen. Insgesamt werde man dann 6,52 Prozent am Grundkapital halten.

Vor knapp drei Wochen hatte das Unternehmen bekanntgegeben, bis zu 15,47 Millionen Papiere zurückkaufen zu wollen. Dafür bot man 24 Euro je Aktie. Der Anteilseigner PLDT Online Investments, ein philippinischer Telekomkonzern, nahm wie bereits zuvor angekündigt das Angebot für mindestens 6,8 Millionen Aktien an, was 67,38 Prozent seiner Beteiligung an Rocket Internet von bislang 6 Prozent entspricht. Die größte Aktionärin, der Fonds Global Founders der Rocket-Gründer Samwer, hatte dagegen bereits Mitte April angekündigt, das Angebot nicht anzunehmen.

Lesen Sie auch aus dem Heft: Duell der Giganten - Jack Ma gegen Jeff Bezos

Rocket Internet hatte die Verluste im vergangenen Jahr verringert sowie die Beteiligungen Delivery Hero und Hello Fresh an die Börse gebracht. Zum Ende März verfügte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge über Barmittel von netto 2,4 Milliarden Euro.

dpa-afx/akn

© manager magazin 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH