Dienstag, 13. November 2018

Finanzinvestor kauft Mehrheit an P&I Permira zahlt bis zu 850 Millionen für deutsche Softwarefirma

Gut vernetzt: Der Softwareanbieter P&I Personal & Informatik zählt nach eigenen Angaben bis zu 15.000 Kunden

850 Millionen Euro sind eine Menge Geld, möchte man meinen - jedenfalls für einen Mehrheitsanteil an einen Software-Anbieter, der für das letzte Geschäftsjahr 117 Millionen Euro Umsatz und rund 46 Millionen Euro Vorsteuergewinn ausweist.

Dennoch will der Finanzinvestor Permira so viel Geld für die Wiesbadener Firma P&I Personal & Informatik dem Vernehmen nach in die Hand nehmen. Offiziell bestätigt wurde die Summe am Montag nicht.

Der aktuelle Eigentümer HgCapital, ebenfalls ein Finanzinvestor, will Reuters zufolge mit einer Minderheitsbeteiligung an Bord bleiben. Die Transaktion soll im Oktober abgeschlossen werden.

P&I bietet Softwareprogramme für Firmen an, unter anderem für die Personalabrechnung. Das Unternehmen mit knapp 400 Mitarbeitern betreut nach offiziellen Angaben mehr als 15.000 Kunden vornehmlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Permira als neuer Mehrheitseigner soll das Wachstum der Firma weiter ankurbeln. Der Finanzinvestor wiederum sieht in P&I ein krisensicheres Investment für seine Fonds. Permira hatte zuletzt bereits in andere Software-Anbieter wie TeamViewer und Informatica investiert.

Rund 400 Beschäftigte und 46 Millionen Euro Vorsteuergewinn: Der Finanzinzinvestor Permira übernimmt einen Mehrheitsanteil der Wiesbadener Software-Firma P&I

rei/Reuters

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