Sonntag, 23. September 2018

Warum Deutschland mehr in KI investieren sollte Künstliche Intelligenz ist für Wirtschaft folgenreicher als die Dampfmaschine

Mit der Dampfmaschine begann im 18. Jhd. die Industrielle Revolution. Der Einsatz von KI wird laut McKinsey im 21. Jhd noch größere Konsequenzen haben

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) wird einer Studie zufolge größere volkswirtschaftliche Konsequenzen haben als die Erfindung der Dampfmaschine. Zu dieser Einschätzung gelangten Forscher des McKinsey Global Institutes in Washington, ein Think Tank, der für die Unternehmensberatung ökonomische Trends unter die Lupe nimmt.

Den Forschern zufolge kann Künstliche Intelligenz (KI), wozu die Wissenschaftler automatische Bilderkennung, natürliche Sprache, virtuelle Assistenten, Roboter-basierte Prozessautomatisierung und fortgeschrittenes maschinelles Lernen zählen, das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2030 zusätzlich um durchschnittlich 1,2 Prozentpunkte pro Jahr steigern.

Damit übertrifft die KI den Angaben zufolge den jährlichen Wachstumseffekt, den seinerzeit Dampfmaschinen (0,6 Prozentpunkte), Industrieroboter (0,4 Prozentpunkte) und die Verbreitung der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT, 0,6 Prozentpunkte) erzielten.

Wertschöpfungsbeitrag von 13 Billionen Dollar bis 2030

Insgesamt taxieren die Forscher den zusätzlichen Wertschöpfungsbeitrag, den KI bis 2030 bringen könne, auf bis zu 13 Billionen US-Dollar. Rund 70 Prozent der Unternehmen würden demnach bis 2030 zumindest eine der genannten KI-Technologien anwenden.

Seite 1 von 2

© manager magazin 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH