Samstag, 20. Oktober 2018

Strafzölle auch Thema bei G-20-Treffen G20 prüfen Umsatzsteuer für Apple, Google, Facebook

Apple-Chef Tim Cook: Steuern? Wozu?

Die Finanzminister und Notenbankenchefs der 20 führenden Wirtschaftsmächte wollen in Buenos Aires über eine bessere Besteuerung von Digitalkonzernen wie Facebook Börsen-Chart zeigen , Apple Börsen-Chart zeigen , Amazon und Google Börsen-Chart zeigen beraten, die auf ihren ausländischen Märkten nur minimale Steuern zahlen. Für die Bundesregierung nimmt der neue Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) teil.

Das am Montag offiziell beginnende Treffen wird bis Dienstag dauern - ein Thema soll auch die Zukunft der Arbeitswelt sein, wo Roboter und Digitalisierung viele Arbeitsplätze vernichten könnten sowie eine Bewertung der Konjunkturaussichten in nervöser werdenden Zeiten.

Auch die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle auf Stahl und Aluminium werden zur Sprache kommen. Trumps Vorgehen schürt Sorgen vor einem Handelskrieg.

Umsatzsteuer für Facebook und Co

Mit Blick auf die hohen Gewinnen von Digitalkonzernen erwägt die EU-Kommission, drei Prozent Umsatzsteuer von den Konzernen in Europa zu erheben. Mit dem Vorschlag soll das Problem behoben werden, dass Konzerne wie Google Börsen-Chart zeigen und Facebook Börsen-Chart zeigen in den meisten EU-Ländern keine versteuerbaren Firmensitze haben. Es ist aber fraglich, ob mit allen G20-Staaten, vor allem den USA, eine gemeinsame Linie möglich ist.

Argentinien hatte Ende 2017 von Deutschland die G20-Präsidentschaft übernommen. Zudem wird es um Maßnahmen für eine Regulierung von Digitalwährungen wie Bitcoin gehen, die zu Online-Zahlungsmitteln geworden sind - und im Schutze der Anonymität für Geldwäsche und Terrorfinanzierung genutzt werden könnten.

la/dpa/reuters

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