Montag, 19. November 2018

1500 Beschäftigte betroffen Fujitsu schließt PC-Werk in Augsburg

Fujistu schließt Deutschlands einzige PC-Fertigung

Der japanische Computerkonzern Fujitsu Börsen-Chart zeigen macht bis zum Jahr 2020 sein Werk in Augsburg dicht. "Die Schließung betrifft alle 1500 Beschäftigten des Standorts", teilte ein Sprecher am Freitag mit. Auch etwa 300 Jobs an anderen deutschen Standorten sind gefährdet. Die Schließung des Augsburger Werks sei Teil eines größeren Konzernumbaus, hieß es zur Begründung. Künftig wolle Fujitsu die Entwicklung, Fertigung und Logistik nach Japan verlagern.

Wie es für die Arbeitnehmer in Augsburg und München des IT-Unternehmens weitergeht, war zunächst unklar. "Derzeit befinden wir uns in Verhandlungen mit der Arbeitnehmer-Vertretung", sagte der Sprecher. Kündigungen will Fujitsu mit einem Sozialplan abfedern.

In dem schwäbischen Werk produzierte das Unternehmen bislang hauptsächlich Computer, Notebooks und Speichersysteme. Es war die einzige PC-Fertigungsstätte in Deutschland. Angefangen hatte es in Augsburg mit einem Werk von Siemens Börsen-Chart zeigen, später Siemens-Fujitsu bis Fujitsu das Werk ganz übernahm. Später ging der Konzern eine Kooperation mit Lenovo Börsen-Chart zeigenein. Fujitsu selbst bezeichnet das Werk auf seiner Internetseite als eines der "weltweit modernsten Produktionsstandorte für Computer und Speichersysteme und die einzige verbliebene PC-Fertigung in Deutschland." Fujitsu beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit rund 140 .00 Menschen.

dpa-afx/akn

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