Mittwoch, 20. Februar 2019

Apples Autoprojekt wird konkret Apple will im Automarkt mit kleiner Modellfamilie angreifen

Apple im Straßenverkehr: Künftig will der iPhone-Konzern auch Autos bauen

Die Autopläne des kalifornischen Technologiekonzerns Apple sind deutlich konkreter als bislang bekannt. Für das Projekt "Titan" arbeiteten mittlerweile weit mehr als die häufig genannten 1000 Mitarbeiter, berichtet das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 24. Juni).

So greife das US-Unternehmen aktuell unter anderem den Kartenspezialisten Here an, heißt es bei Beteiligten. Apple habe weltweit Topleute des Berliner Unternehmens abgeworben. Auch der Kontakt von Apple-Chef Tim Cook insbesondere zu den Premiumherstellern Audi, BMW und Daimler sei eng. Kooperationsgespräche seien aber bislang gescheitert.

Die deutschen Autokonzerne Audi, BMW und Daimler hatten den Kartenspezialisten Here im vergangenen Jahr für rund 2,8 Milliarden Euro von Nokia gekauft. Die sehr genauen Here-Karten gelten als zentral für den Betrieb autonom fahrender Fahrzeuge. Apple baue in Berlin ein Lab auf, berichtet das manager magazin weiter. Dort arbeiteten mittlerweile zwischen 20 und 25 Mitarbeiter vor allem am Kartensystem Apple Maps. Gut ein halbes Dutzend dieser Beschäftigten sei zuvor für Here tätig gewesen, heißt es in der Berliner Tech-Szene.

Technisch könnte Apple mittlerweile ein mögliches iCar schon ab 2019 auf den Markt bringen, berichten Topentwickler von Autokonzernen. Eine geplante kleine Modellfamilie solle von Elektromotoren angetrieben werden. Insbesondere Konzernchef Cook bremse aber noch. Er sei mit den Entwürfen seines Teams noch nicht zufrieden. Der Start des vorbereiteten Elektroautos sei deshalb gerade erst wieder nach hinten verschoben worden.

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der Juli-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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