Donnerstag, 17. Januar 2019

Medien/Internet Die größten Unternehmen

Time Warner ist und bleibt der größte Medienkonzern der Welt, auch Bertelsmann konnte seine Position einer Studie zufolge behaupten. Allerdings hatten die Unternehmen mit einer Umsatzschwäche zu kämpfen. Vor allem die Internetbranche, in der auch eine deutsche Firma zu den größten Anbietern gehört, machte den Konzernen zu schaffen.

Hamburg - Die 50 größten Medienkonzerne haben im Geschäftsjahr 2007 zusammen 355,2 Milliarden Euro umgesetzt nach 355,8 Milliarden Euro im Vorjahr, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Rangliste des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) hervorgeht.

Der Umsatzrückgang hänge, so das IfM, auch mit der Dollarschwäche zusammen. Bei der Berechnung der Umsatzzahlen wurde der Jahresmittelkurs des US-Dollars zugrunde gelegt.

Marktführer bleibt das weit verzweigte US-Konglomerat Time Warner Börsen-Chart zeigen mit 33,74 Milliarden Euro Umsatz. Dahinter folgen Walt Disney Börsen-Chart zeigen, der Kabelgigant Comcast Börsen-Chart zeigen, Rupert Murdochs News Corp. Börsen-Chart zeigen und Viacom/CBS.

Der größte europäische und deutsche Medienkonzern bleibt unverändert auf Rang sechs Bertelsmann. Neben Bertelsmann haben noch die ARD (Rang 18), ProSiebenSat.1 Media Börsen-Chart zeigen (44), Axel Springer Börsen-Chart zeigen (46), Georg von Holtzbrinck (49) und Hubert Burda Media (50) einen Platz in der IfM-Rangliste.

Das größte öffentlich- rechtliche Medienunternehmen der Welt ist die britische BBC mit 6,2 Milliarden Euro Einnahmen. Sie liegt einen Platz vor der ARD, die aus Gebühren und Werbung 6,1 Milliarden Euro einnimmt.

Rechnet man die Umsätze der jeweiligen öffentlich-rechtlichen Systeme zusammen, so verfügt Deutschland mit 8,6 Milliarden Euro (Gebührenaufkommen und Werbung) über den finanzstärksten öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ARD, ZDF, Deutschlandfunk und Deutsche Welle). Pro Kopf der Bevölkerung geben Großbritannien (108 Euro) und Deutschland (103 Euro) an Gebühren und an der Ladenkasse für Werbung nahezu gleich viel für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk aus.

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