Montag, 17. Dezember 2018

Oracle BEA stimmt Übernahme zu

Mit seinem Angebot von 17 Dollar je Aktie war Oracle im Herbst 2007 bei dem Softwarespezialisten BEA Systems abgeblitzt. Konzernchef Larry Ellison hat seine Offerte nachgebessert und kommt nun für knapp sechs Milliarden Euro doch noch zum Zuge.

Redwood Shores - Oracle Börsen-Chart zeigen zahle den BEA-Aktionären 19,38 Dollar je Aktie in bar, teilte der SAP-Konkurrent am Mittwoch mit. Insgesamt bewertet der US-Konzern den Softwarehersteller dadurch mit 8,5 Milliarden Dollar (5,75 Milliarden Euro.

Oracle-Chef Ellison:
Erfolg im zweiten Anlauf
Ursprünglich hatte Oracle Mitte Oktober 17 Dollar je Aktie geboten und war damit bei BEA abgeblitzt. Das Unternehmen hatte im Gegenzug wissen lassen, ein möglicher Interessent müsse mindestens 20 Dollar für jedes Papier hinblättern. Oracle betonte aber bis vor Kurzem, die ursprüngliche Übernahmeofferte nicht erhöhen zu wollen.

Der BEA-Verwaltungsrat habe der Übernahme bereits zugestimmt, erklärte Oracle. Mitte des Jahres solle die Transaktion abgeschlossen werden. Im ersten vollen Jahr nach der Übernahme werde BEA bereits zum Gewinn beitragen und zwischen einem und zwei Cent je Aktie verdienen, sagte Oracle-Finanzchefin Safra Catz.

Oracle-Chef Larry Ellison sieht den Nutzen des Schulterschlusses in der Ergänzung der Softwarepaletten. BEA verfüge über gute Produkte in Sachen Java und SOA. Dabei liege der Vorzug der BEA-Technik darin, dass sie keine monolithischen Softwaresysteme, sondern einzeln einsetzbare Module anbiete.

Oracle ist der schärfste Wettbewerber des deutschen SAP-Konzerns Börsen-Chart zeigen, des Weltmarktführers bei Unternehmenssoftware. Für das Unternehmen ist BEA nur eine weitere Perle einer langen Kette von Übernahme. Seit 2005 gab der Konzern etwa 25 Milliarden Dollar für die Übernahme von Konkurrenten wie Siebel Systems Börsen-Chart zeigen, Peoplesoft Börsen-Chart zeigen und Hyperion aus.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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