Mittwoch, 19. Dezember 2018

Reise-Websites Suchst Du noch oder buchst Du schon?

2. Teil: Verfügbarkeit sofort überprüfbar

Verfügbarkeit sofort überprüfbar

Bislang berücksichtigt die Suche vor allem Billig- und Ferienflüge innerhalb Europas. Eine Ausdehnung auf Linienflüge weltweit ist aber bis Ende 2007 vorgesehen. Bis dahin behilft sich das Portal dadurch, dass vom August an zumindest die Linienflüge bei Anbietern wie Opodo und "fly.de" verglichen werden.

Ebenfalls nur ums Fliegen geht es bei www.flygreen.de, einer Seite aus Schwerin. Die Ticketbuchung ist hier nur möglich in Kombination mit einer Klimaschutzspende an die Organisation Atmosfair. Bei jedem Flug wird der Kohlendioxid-Ausstoß des Passagiers sofort berechnet. Der Kunde kann sich dann entscheiden, ob er einen Ausgleichsbetrag für Klimaschutzprojekte voll bezahlen will oder zur Beruhigung seines Gewissens zumindest eine Minimalspende von fünf Euro leistet. Zudem werden die Nutzer angeregt, "noch einmal über andere Transportmittel als das Flugzeug nachzudenken", sagt Matthias Baerens von der Betreiberfirma. Dazu zählen Bus, Bahn und Auto-Mitfahrmöglichkeiten.

Nicht mehr um die Anreise zum Urlaubsort, sondern um Ferienhäuser in Europa geht es dagegen unter www.villanao.de. Die Portalbetreiber nehmen für sich in Anspruch, gut 100.000 Ferienhäuser und -wohnungen verschiedener Vermieter und Vermittler auf einer einzigen Webseite zusammenzufassen. Anbieter wie Interhome, Novasol und Euro Relais seien ebenso vertreten wie Inter-Chalet und Homelidays.com. Preise und Verfügbarkeit werden in Echtzeit angezeigt, was einen sofortigen Vergleich ermögliche, erklären die Betreiber der Webseite in München.

Um einen Preisvergleich bei Unterkünften geht es auch bei einem neuen Service der Reise-Community www.trivago.de aus Düsseldorf. Der "deutschlandweit einzige Meta-Preisvergleich für Hotels" stellt die Tarife nebeneinander, wie sie verschiedene Buchungsportale aktuell für dasselbe Hotelzimmer verlangen. Dies sei auch für Reisende interessant, die gerne direkt beim Hotel ihre Reservierung abgeben, denn oft hätten bestimmte Vermittler bessere Preise als das Hotel im Direktvertrieb. Laut "trivago.de" sind Unterschiede von 100 Euro pro Nacht für ein Zimmer "keine Seltenheit". Durch die Preisunterschiede gäben die Deutschen pro Jahr 276 Millionen Euro zu viel für Hotels aus, heißt es - diese Summe soll der neue Service verringern helfen.

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