Dienstag, 22. Januar 2019

IP-TV bei Premiere Königsklasse mit Komplikationen

Champions League im Internet - Dienstagabend war dies eine Premiere auf Premiere.de, allerdings mit Hindernissen. Viele Fußballfans wurden enttäuscht, denn die Seite ließ sich aufgrund technischer Probleme nicht öffnen.

Hamburg - Dienstagabend war es so weit: Zum ersten Mal in der Geschichte von Premiere Börsen-Chart zeigen übertrug der Bezahlsender alle Champions-League-Begegnungen live im Internet. Kurz zuvor wurde der Livestream dem Publikum noch einmal beim Free-TV-Partner DSF - bei dem die Münchener gestern im Rahmen ihrer Champions-TV-Produktion das Spiel Bayern München gegen Spartak Moskau übertrugen - vorgestellt.

"Server too busy": Probleme bei der Champions-League-Übertragung bei Premiere
Die zusätzliche Werbung vor durchschnittlich rund 3,1 Millionen Zuschauern zeigte die gewünschte Wirkung: Der Ansturm auf das Internetfernsehen war enorm. Offenbar sogar zu groß, denn der Server von Premiere konnte die vielen Anfragen der Nutzer nicht bewältigen, viele Fußballfans konnten noch nicht einmal die Internetseite öffnen. Immer wieder erschien die Meldung: "Server too busy".

Dabei hat der Bezahlsender die Internetübertragungsrechte an den 125 Champions-League-Begegnungen gemeinsam mit den Fernsehrechten schon im August 2005 erworben. Zur Vorbereitung gab es also genügend Zeit.

"Sicherlich, es gab hier und da ein paar Zugangsprobleme, trotzdem sind wir mit der ersten Live-Übertragung sehr zufrieden", erklärt Premiere-Vorstand Carsten Schmidt gegenüber manager-magazin.de. "Wir sind zuversichtlich, dass wir die Probleme in der nächsten Zeit in den Griff bekommen."

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