Samstag, 23. Februar 2019

Cebit-Trends Handys für alle Lebenslagen

Eins ist auf der Cebit klar erkennbar: Der Trend, ein Handy mit immer mehr Funktionen auszustatten, kehrt sich wieder um. Spezialisten sind gefragt, statt Allroundtalente, die von jedem nur ein bisschen können.

Hannover - Die großen Handyhersteller setzen im Kampf um Marktanteile angesichts enger Märkte in Europa und den USA auf Luxus und technische Spielereien. Multimedia, Konvergenz und edle Optik heißen die Zauberwörter auf der diesjährigen Cebit in Hannover.

Scböne neue Handywelt: Mobilfunk ist das Top-Thema auf der Cebit
Doch der Trend zu mobilen Alleskönnern scheint abzuebben. Die Hersteller bewegen sich mehr in Richtung speziell auf die Kundenwünsche zugeschnittener Geräte: MP3-Player für Musikfans, Mini-Tastatur, Organizer und schneller Internetzugang für Berufstätige und große Displays fürs Fernsehen unterwegs. Großer Wert wird dabei aber nicht nur auf die Funktionen gelegt, sondern auch auf Design und Materialien.

"Deutschland ist ein sehr heterogener Markt. Deshalb fahren wird die Politik, Handys für alle Lebenslagen und in allen Preisklassen liefern zu können", sagt beispielsweise Eva Heller vom Branchenführer Nokia Börsen-Chart zeigen. Die Geräte der neuen N-Serie kämen bereits dem Trend zu edlen Materialen und speziellen Funktionen entgegen.

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Die Handytrends 2006
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Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres will Nokia zum Beispiel das Fernsehhandy N92 auf den Markt bringen. Über den digitalen Standard DVB-H sollen die Nutzer damit Nachrichten, Fußball oder Serien schauen können.

Doch auch ein anderer Trend ist erkennbar: Die Preise steigen wieder. Mobiltelefone der neuen Serie kosten zwischen 500 und 700 Euro. Für das Luxus-Modell 8800 muss der Kunde sogar 1000 Euro und mehr auf den Tisch legen.

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