Sonntag, 22. Juli 2018

T-Mobile 2200 Arbeitsplätze werden abgebaut

Die Deutsche Telekom plant auch in ihrer Mobilfunksparte T-Mobile einen kräftigen Personalabbau. Nach Informationen von manager-magazin.de sind 2200 Mitarbeiter bei T-Mobile betroffen. Grund für die drastischen Sparpläne ist der steigende Wettbewerbsdruck im Mobilfunksektor.

Hamburg - Weltweit sollen bei T-Mobile in den nächsten zwei Jahren 2200 Stellen abgebaut werden, davon 1200 in Deutschland. Dies erfuhr manager-magazin.de aus Kreisen des Unternehmens.

MDA von T-Mobile: "Strukturelle Veränderungen" und Sparzwänge im Mobilfunkmarkt
Zusätzlich zu dem drastischen Personalabbau im Festnetzsektor wird damit auch die Mobilfunksparte in die Sparpläne des Bonner Konzerns einbezogen. T-Mobile beschäftigt weltweit etwa 45.000 Mitarbeiter.

Ein Sprecher von T-Mobile wollte die Zahl am Donnerstag Morgen nicht kommentieren und verwies auf eine für später geplante Mitteilung des Konzerns.

Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke hatte bereits im November ein Sparprogramm für T-Mobile angekündigt. Die Kosten in der Mobilfunksparte sollen bis 2006 um rund eine Milliarde Euro sinken. Dieses Ziel ist ohne deutlichen Personalabbau offenbar nicht zu erreichen: Der Mobilfunkmarkt stehe vor "strukturellen Veränderungen", da er sich von einem Wachstumsmarkt zu einem "normalen, erwachsenen Markt" mit steigendem Wettbewerb entwickle, so Ricke.

Weitere 20.000 Stellen bis 2007 weg?

Die Deutsche Telekom Börsen-Chart zeigen hat seit 2002 vor allem in der Festnetzsparte weltweit rund 55.000 Stellen abgebaut. Ein Teil der aussortierten Mitarbeiter ist vorübergehend in der Beschäftigungsgesellschaft Vivento untergekommen.

Vor wenigen Wochen verlautete aus Kreisen des Unternehmens, dass in den Jahren 2006 und 2007 jeweils weitere 10.000 Telekom-Mitarbeiter ausscheiden sollen. Telekom-Personalvorstand Hans Klinkhammer hatte bereits im Vorjahr angekündigt, dass es ab 2005 weitere Stellenstreichungen geben werde.

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