Sonntag, 16. Dezember 2018

Bertelsmann Hochhaus für 426,5 Millionen Dollar verkauft

Das Bürogebäude im Zentrum New Yorks zählt 44 Stockwerke. Seit 1992 besaß Bertelsmann das Hochhaus, das auch den Namen des Konzerns trägt. Nun haben die Gütersloher das Gebäude verkauft.

New York - Der Bertelsmann-Konzern hat sein New Yorker Bürohochhaus am Times Square verkauft. Die Paramount-Gruppe habe dafür 426,5 Millionen Dollar bezahlt. Ein Bertelsmann- Sprecher bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". In dem Haus ist die Musiksparte BMG untergebracht, die mit Sony Music fusionieren soll.

Das Bertelsmann Building New York: Verkauft und zurückgemietet
Es handele sich um eine reine Immobilien-Transaktion. Bertelsmann werde sich nicht aus New York zurückziehen. Auch werde das Gebäude den Namen "Bertelsmann-Building" weiter tragen, solange der Medienkonzern Hauptmieter bleibe, heißt es in einer Mitteilung im firmeninternen Bertelsmann-Intranet.

Mit Paramount sei ein Mietvertrag über zehn Jahre in dem 206 Meter hohen Wolkenkratzer abgeschlossen worden. Das Gebäude, erbaut 1990 und zwei Jahre später von Bertelsmann für rund 119 Millionen Dollar erstanden, hat 44 Stockwerke.

"Der Besitz und das Leasing von Immobilien sind kein Kerngeschäft von Bertelsmann", erklärte Rob Sorrentino, Präsident von Bertelsmann Inc.. Die gegenwärtig niedrigen Kreditzinsen in den USA hätten die Immobilienpreise in die Höhe getrieben - und so eine für Verkäufer vorteilhafte und profitable Situation geschaffen.

Der Gütersloher Konzern hatte im vergangenen Jahr bereits ein Bürogebäude am Broadway, in dem der Verlag Random House sitzt, für etwa 297 Millionen Dollar an die Immobilienfirma Jamestown mit Sitz in Atlanta verkauft. Bertelsmann mietete die Räume zurück.

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