Freitag, 14. Dezember 2018

Yellout Finanzierungsrunde geplatzt

Das Berliner Unternehmen hat die Eröffnung eines Insolvenz-Verfahrens beantragt.

Die Yellout-Gründer: Klaas Koch, Dirk Radzinski, Karsten Stein, Patrick Setzer, Till Göhre (v.l.)
Die Yellout-Gründer: Klaas Koch, Dirk Radzinski, Karsten Stein, Patrick Setzer, Till Göhre (v.l.)

Hamburg – Der Insolvenzantrag war nach Auskunft des Vorstandsvorsitzenden Patrick Setzer unumgänglich geworden, nachdem eine Finanzierungsrunde geplatzt war. Setzer gegenüber manager-magazin.de: "Im augenblicklichen Umfeld war kein Geldgeber bereit, uns mit weiterem Kapital zu versorgen. Derartige Verhandlungen sind im Augenblick außerordentlich schwierig, da die meisten Investoren durch die Pleiten am Neuen Markt extrem zurückhaltend geworden sind."

Die Yellout AG ist eine Service-Plattform für die Vermittlung von Dienstleistungen und ging am 1. Januar 2000 als europaweit erster Dienstleistungsvermittler ins Internet. Im Juli 2000 wurde das Angebot um eine B2B-Plattform erweitert, die unter dem Namen yelloutPRO.de firmiert. Dieser Service richtet sich nach Auskunft der Anbieter vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen. Yellout beschäftigt momentan 25 Festangestellte und etwa 5 freie Mitarbeiter.

Nach Auskunft des Vorstandsvorsitzenden finden derzeit weitere Gespräche mit Interessenten statt. Setzer: "Wir sind relativ zuversichtlich, dass es in absehbarer Zeit zu einer Einigung kommt."

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